Wenn Sie langfristig ein schönes Ledersofa in Ihrem Wohnzimmer zu stehen haben wollen, sollten Sie sich zwischendurch mal etwas intensiver um dieses kümmern. Wir haben ein paar Tipps für Sie. Lederpflege erfordert relativ wenig Aufwand und wird, wenn Sie sich ein Wenig darum kümmern, dafür sorgen, dass Sie viel Freude an Ihrem Ledersofa haben. Selbstverständlich sollten Sie Ihr Ledersofa regelmäßig reinigen. Dazu gehört unter anderem das Absaugen und mit einem feuchten Tuch darüber zu wischen. Bitte versuchen Sie auf keinen Fall entstandene Flecken durch reiben zu entfernen und benutzen Sie unter keinen Umständen Lösungsmittel. Auch aggressive Reiniger und Kosmetika sind ein absolutes Tabu. Flüssigkeiten und Speisen sollten Sie mit einem saugfähigen Tuch abwischen. Denken Sie daran, Leder ist ein Naturprodukt. Fettflecken werden häufig von naturbelassenem Material absorbiert und sind bald schon nicht mehr sichtbar.
Tipps zur Reinigung eines Sofas
Ein- bis zweimal pro Jahr, je nach Beanspruchung, sollten Sie Ihr Ledersofa mit speziellen Reinigungsprodukten für Leder behandeln. Diese erhalten Sie in verschiedenen Drogerien oder auch online. Es gibt spezielle Lederpflegesets. Diese enthalten aktive Substanzen, die ideal sind, um das Leder zu Schützen. Die Reinigung erfolgt mit einem weichen, feuchten Schwamm. Geben Sie das Lederreinigungsmittel auf den Schwamm und drücken Sie ihn gut aus. Reinigen Sie das Leder großflächig mit kreisenden Bewegungen. Am besten reinigen Sie immer große Flächen von Naht zu Naht. Bitte beachten Sie immer die Hinweise auf den Produkten! Gepflegt wird Ihr Ledersofa am besten mit einem speziellen Pflegemittel. Dieses geben Sie auf ein weiches Tuch und verteilen die Creme anschließend großflächig auf dem gesamten Sofa. Auch hier sind wieder die Hinweise des Herstellers zu beachten. Wenn Sie diese wenigen Hinweise beachten, müssen Sie nur wenig Aufwand betreiben, haben dafür aber umso länger Freude an Ihrem Ledersofa.
Die Lederart bestimmt die richtige Pflege
Nicht jedes Leder darf auf dieselbe Weise gereinigt werden. Pigmentiertes Glattleder ist meist robuster als offenporiges Anilinleder. Rauleder benötigt wiederum andere Bürsten und Pflegemittel. Vor jeder Behandlung sollten deshalb die Pflegehinweise des Herstellers geprüft werden. Ein ungeeignetes Mittel kann Farbe, Glanz oder Oberfläche dauerhaft verändern.
Sofortmaßnahmen bei Flecken
Flüssigkeiten werden mit einem sauberen und saugfähigen Tuch aufgenommen. Dabei wird von außen nach innen getupft. Starkes Reiben verteilt den Fleck und kann die Oberfläche aufrauen. Wasser, Reiniger oder Pflegemittel sollten immer zuerst an einer verdeckten Stelle getestet werden.
- Staub regelmäßig mit einer weichen Düse absaugen.
- Direkte Sonneneinstrahlung und große Hitze vermeiden.
- Flecken möglichst schnell und ohne Druck aufnehmen.
- Nur geeignete Lederpflege sparsam verwenden.
- Sitzflächen gleichmäßig nutzen, damit das Leder ähnlich altert.
Was bei der Lederpflege vermieden werden sollte
Haushaltsreiniger, Lösungsmittel, Scheuermittel und stark fettende Produkte sind für Möbelbezüge häufig ungeeignet. Auch Feuchttücher können Inhaltsstoffe enthalten, die Leder angreifen. Bei wertvollen oder empfindlichen Bezügen ist eine professionelle Beratung sinnvoller als ein riskantes Hausmittel.
Häufige Fragen zur Sofapflege
Wie oft sollte ein Ledersofa gepflegt werden?
Das hängt von Lederart, Nutzung und Standort ab. Eine gründliche Pflege ein oder zwei Mal im Jahr kann sinnvoll sein, sofern der Hersteller nichts anderes empfiehlt.
Warum entstehen Falten auf der Sitzfläche?
Leder und Polster reagieren auf Belastung, Wärme und Bewegung. Leichte Wellen sind bei einem weichen Polstermöbel normal und nicht automatisch ein Qualitätsmangel.
